Der Fotografie- und Film-Blog

Erfahrungsbericht: Hahnemühle Photo Pearl

Der Fotodrucker stand schon wieder viel zu lange still. Es wurde mal wieder Zeit für einen Print und den verbinde ich gerne auch wieder mit einem kurzen Erfahrungsbericht zu dem von mir verwendeten Papier. Wieder ist es ein Papier von Hahnemühle. Dieses Mal die Sorte Photo Pearl.
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Der Fotodrucker stand schon wieder viel zu lange still. Es wurde mal wieder Zeit für einen Print und den verbinde ich gerne auch wieder mit einem kurzen Erfahrungsbericht zu dem von mir verwendeten Papier.

Eigentlich bin ich ja eher ein Freund von mattem Papier. Ich hatte aber noch seidenmattes Papier in DIN A3 vorrätig, das ich mal für ein Fotoevent angeschafft hatte, um dort live zu drucken. Die angebrochene Packung fristete seit dem bei mir leider eher ein Schattendasein. Aber das Papier ist viel zu schade, um es so links liegen zu lassen. Das habe ich nun bei meinem letzten Druck festgestellt und vielleicht werde ich ja doch ein Freund von seidenmattem Papier.

Wie auf den Bildern zu erkennen ist, handelt es sich um die Papiersorte Photo Pearl von Hahnemühle. Ja, wieder Hahnemühle. Irgendwie bin ich bei diesem Hersteller hängen geblieben. Keine Sorge, ich werde nicht von denen gesponsert. Wobei ich da gerne mit mir reden lasse, falls hier jemand von Hahnemühle mit liest. 🙂 Der Hang zu Hahnemühle Papier kommt bei mir einfach daher, dass ich bisher mit diesem Hersteller ganz gute Erfahrungen gemacht habe und daher erstmal nicht mit anderen Papieren experimentieren wollte. Außerdem ist die Unterstützung hinsichtlich passenden ICC Profilen für meinen betagten Canon Pro 100 hier sehr gut. Das ist leider nicht bei jedem Hersteller so. Aber ich werde wie gesagt von Hahnemühle nicht gesponsert oder beeinflusst, sondern gebe euch hier meine ganz persönliche Meinung zum Papier wieder.

Das Photo Pearl würde ich wie gesagt als seidenmatt bezeichnen. Hahnemühle selbst bezeichnet es auf der Website als perlglänzend. In der Tat glänzt das Papier nur etwas stärker wenn in einem sehr flachen Winkel seitlich Licht darauf fällt. Ansonsten ist die Anmutung sehr fein.

Die Papierfarbe für meinen Eindruck reinweiß. Zusammen mit der feinen Oberfläche entsteht in Verbindung mit dem passenden Bild für mich ein Gefühl von einer porzellanartigen Oberfläche. Davon war ich wirklich sehr angetan, wo ich doch sonst eher ein Freund von matten und strukturierten Papieren bin. Wie immer kommt es natürlich auch darauf an, das passende Bild für das Papier zu finden.

Ich habe dieses Mal ein inhaltlich sehr reduziertes Bild mit wenigen, klar gesetzten Farben, viel weißem Freiraum und grafischen Elementen gedruckt. Das Motiv passte zu diesem Papier aus meiner Sicht sehr gut. Aber sicherlich funktionieren auch andere Motive gut mit diesem Papier. Nicht umsonst gehört es zur Photo Linie von Hahnemühle, die ja eher für den alltäglichen Gebrauch gedacht ist. Dementsprechend dürfte das Papier für eine Vielzahl von Motiven gut nutzbar sein. Wenn man mit dem Selbstdrucken startet ist ein Set aus dem matten Photo Matt Fibre und dem etwas glänzenden Photo Pearl sicher ein guter Start. Damit hat man zwei sehr einfach zu handhabende und qualitativ hochwertige Papier für eine Vielzahl an Motiven am Start.

Eine Packung mit 25 Blatt Hahnemühle Photo Pearl kostet im Moment in DIN A4 rund 20 bis 25 EUR und in DIN A3 rund 40 bis 45 EUR, je nach Händler. Passende ICC Profile gibt es für viele gängige Drucker auf der Website von Hahnemühle.

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